Von Bournemouth nach London und zurück

The Fabulous Five in England - 24. bis 28. Februar 2009

Da diese Reise jetzt trotzdem schon ein bisschen länger her ist, einen Monat um genau zu sein (oh mein Gott ging das schnell!! Oo), bekam ich schlechtes Gewissen und dachte mir, ich muss doch fast etwas hier hineinstellen.

Zum ersten war das meine allererste Reise, auf der wir alles selbst organisiert hatten. Und es ist uns gut gelungen, muss ich sagen :).

Zum zweiten war es die erste Reise, auf der ich mit meinen vier wunderbaren Sonnenscheinen war. Danke danke danke für die schöne Zeit!

 

Auf der sechsstündigen Zugfahr nach Bergamo waren wir wohl alle ziemlich zerquetscht. Nebenher war einer unserer drei Züge noch so klapprig, dass man Angst haben musste, er würde die Geschwindigkeit nicht überleben, aber er schaffte es dann doch. Es ist eben alles ein Abenteuer :).

Vom Umsteigen in der Stadt (Verona) zu einem winzigen Provinzkaff, von dem ich den Namen beim besten Willen nicht mehr weiß, und das alles ohne eine Ticketkontrolle. Viva the Italian way of life!! :D

Nach einem zweistündigen Flug in einem ziemlich gelben Flugzeug (zumindest mal die Ausstattung) wurden wir nach einem Gang zum Takeaway Coffee regelrecht von Katharina überfallen. Wortwörtlich. Wir brachen das Gesetz, weil wir unsere Coffees in den Bus mitnahmen. Auch egal.

Der Strand ist auch im Winter schön, und das Wasser gar nicht mal so kalt. Zumindest an den Füßen. Fotoshooting mit Sturmfrisuren und hochgekrempelten Hosen, gefolgt von einer kurzen Stadtführung - so lässt es sich leben!

Einquartiert im musikalischsten Etablissement von ganz Bournemouth schliefen wir mit den Stones und John Lennon in einem Haus. Auch ein gutes Gefühl ;).

 

Shopshopshopping am Mittwoch Morgen. Stöckelschuhe in Neonfarben durften natürlich auch nicht fehlen. Verstehe einer die Engländer.

Eine Kurzführung quer durch das Bournemouth College gab es dann auch noch, mit Mittagessen in der Cafeteria. Da sind echt so viele Leute, dass die das gar nicht mal merken ^^.

Die Müdigkeit übermannte uns dann schließlich doch. Die Massagesession im Halbschlaf genossen wir dann aber doch ;).

Der Stadtbummel ging am Nachmittag weiter. Und uns ging's gut :).

Eine richtig englische Familie lernten wir am Abend bei Fish&Chips in Katharinas Haus kennen und verliebten uns Hals über Kopf in Lottie.

Und wir tranken unsere erste Stronbow.

 

LONDON! Das war alles, was in unseren Gedanken Platz hatte, sogar während des Gewaltmarsches vom BourneBeat Hotel zum Bahnhof. Aber Morgensport ist gesund.

Wir mieden es dann, einen Vergleich zwischen englischen Zügen und Trenitalia zu ziehen, er wäre zu krass gewesen.

Das London Eye vor Augen, spazierten wir an der Themse entlang und hörten dem Big Ben beim Läuten zu. Wir besuchten die alten Könige in der Westminster Abbey, oder schlenderten zumindest daran vorbei, waren bei der Queen im Buckingham Palace auf Staatsbesuch und standen vor dem geschlossenen HardRock Cafe. Im Harrods gehörten wir kurz zu den oberen Zehntausend, aßen aber doch lieber im Starbucks. Zudem bummelten wir ohnehin lieber zwischen verrückten Hausfassaden auf dem Camden Market. Wir wollten nach Hogwarts fahren, doch hatten wir den Hogwarts Express auf Gleis 9 3/4 leider knapp verpasst. Dann eben nächstes Jahr :).

Zurück im guten alten B'mouth gab es auf dem Jervis Place zwischen wasweißichwievielen Leuten ein Geburtstagständchen, und unsere erste alte Dame wurde erwachsen. Happ Birthday nochmal, Änna!!

 

Der 18. Geburtstag unseres Kaisers wurde in Poole mit den allerallerbesten Milkshakes der Welt im 'ShakeAway' gefeiert. So was bräuchte es hier auch!!

Der Abend stand ebenfalls in ihrem Zeichen. Zuerst kehrten wir ins Pub zurück und tranken wieder Stronbow <3, ehe wir die Clubs unsicher machten. Bei 'Summer in the City' wurde uns allen leicht ums Herz.

 

Ja, die Technik. Und die wohl doch nicht so gute Organisation der Engländer. Das jedenfalls ließ uns den Shuttle zum Flughafen verpassen. Und im Taxi hatten nur vier Platz. Aus dem langen, tränenreichen Abschied wurde eine kurze, tränenreiche Umarmung.

Und wir saßen im Flugzeug und verließen England. Für wie lange, wird sich wohl noch zeigen.

 

Noch ein Nachwort: Fahrt NIE mit dem Bus von Bergamo nach Bozen!!! Vor allem nicht im Winter!! Ihr könnt kaum atmen vor lauter Touristen!!!